Stark wie ein Baum So nutzen Sie die Heilkraft von Bäumen

So nutzen Sie die Heilkraft von Bäumen
Inhalt
  1. Walnuss nimmt den Druck
  2. Rosskastanie – der Gefäßtrainer
  3. Ahorn: Der Haut-Doc
  4. Detox-Wunder Birke
  5. Weide – das grüne Aspirin
  6. Holunder: Immun-Booster
  7. Eiche rettet uns den Hals
  8. Tanne – Husten die rote Karte zeigen!
  9. Fichte bietet Rheuma Paroli

Bäume sind die Kraft-Tankstelle für Frauen über 50! Die grünen Riesen liefern die geballte Ladung Power-Stoffe, die sanft bei Alltagsleiden helfen.

Ein Spaziergang im Wald ist nicht nur ideal für Frauen in der Lebensmitte, da er die Gelenke kaum belastet – aber glücklich macht. Er stärkt außerdem das Immunsystem, senkt den Blutdruck und kann Krebs vorbeugen! Und das liegt nicht allein an entspannendem Blätterrauschen und Vogelgezwitscher: In Japan studieren Wissenschaftler seit einiger Zeit den uralten Brauch des "Waldbadens" (shinrin-yoku). Sie konnten belegen, dass das Einatmen antimikrobieller Substanzen aus Bäumen unseren Organismus nachhaltig belebt. Verbringt man Zeit im Wald, kann man Viren und Bakterien besser abwehren und sogar die Bildung von Tumoren hemmen. Verschiedene Studien aus Tokio bestätigen diese Erkenntnisse: Bereits ein einziger Tag im Wald erhöht demnach die Zahl der Abwehrzellen um 40 Prozent – und das bis zu vier Wochen lang.

Wir sehen vor lauter Wald die Bäume nicht. Na, wenn das mal kein absolut überzeugendes Argument dafür ist, mehr Zeit im Grünen zu verbringen! Bewegung, frische Luft und gute Laune inklusive! Doch auch, wenn Sie nicht gleich zum Waldschrat mutieren möchten, können Bäume viel für Ihre Gesundheit tun. Wie Sie sich die Heilkraft der einzelnen Baumsorten zunutze machen:

 

Walnuss nimmt den Druck

Als Superstars des Walnussbaums gelten vor allem seine reifen Früchte. Denn ihr Rekordgehalt an Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren schützt den Körper in stressigen Situationen vor zu hohem Blutdruck.

Relax-Dosis: Um langfristig einen kühleren Kopf zu bewahren, können Sie ab sofort täglich vier Walnüsse und einen Esslöffel Walnussöl zu sich nehmen.

 Nicht nur Bäume tun der Gesundheit Gutes - auch kleinere Pflanzen können viel! Diese reinigen die Luft in Ihrem Heim (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 
 

Rosskastanie – der Gefäßtrainer

Gegen Krampfadern ist ein Baum gewachsen: Die Rosskastanie gehört zu den wenigen Pflanzen, die bei Venenschwäche helfen. Das im Samen enthaltene Aescin wirkt gefäßabdichtend, stoppt Entzündungen und lindert so schmerzende, schwere Beine.

Venen-fit-Kur: Vier Wochen lang 100 Milligramm Aescin (als Fertig-Präparat in der Apotheke) einnehmen.

 

Ahorn: Der Haut-Doc

Süßen Ahornsirup kennt fast jeder. Aber wer weiß schon, dass Ahornblätter auch müden Füßen und gereizter Haut guttun? Seine Gerb- und Seifenstoffe wirken kühlend – ein Segen bei geschwollenen Füßen und bissigen Insekten.

Alles-wiedergut-Tipp: Vor Wanderungen ein paar Blätter in die Socken legen – hält die Füße lange fit. Sticht unterwegs eine Mücke zu: Blatt zwischen den Fingern zerreiben, bis Saft austritt, dann auf den Stich legen.

 

Detox-Wunder Birke

Die besondere Beziehung der Birke zum menschlichen Wasserhaushalt ist schon lange bekannt. Ihre Blätter sorgen dafür, dass die Nieren auf sanfte Art durchgespült sowie Ödeme und Wasseransammlungen im Körper ausgeschwemmt werden.

Detox-Tee-Kur: Zwei Esslöffel getrocknete Birkenblätter (Reformhaus) mit 250 Milliliter kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt drei Tassen davon trinken.

 

Weide – das grüne Aspirin

Die in der Rinde des Weidenbaums steckende Salicylsäure lindert Schmerzen und hemmt Entzündungen. Einsatzgebiete: Arthrose, Kopf- und Rückenweh.

Schmerz-lass-nach-Tee: Einen Teelöffel geschnittene Weidenrinde (Apotheke) auf 250 Milliliter kaltes Wasser geben, aufkochen, abseihen. Drei Tassen am Tag trinken.

 

Holunder: Immun-Booster

Dem Fliederbaum werden magische Kräfte nachgesagt. Fest steht: Holunderbeeren entfalten wahre Zauberkräfte bei Grippe und Co. – ihr Saft wirkt schweißtreibend, fiebersenkend und abwehrstärkend. Die darin steckenden Anthocyane helfen im Akutfall und vorbeugend.

Zaubertrank-Dosis: Ein Glas Holundersaft täglich ist ausreichend.

 

Eiche rettet uns den Hals

"Eichen sollst du weichen …" – gilt aber nur bei Gewitter! Sonst heißt es bei entzündeten Schleimhäuten in Mund und Rachen: her damit! Vor allem die Gerbstoffe aus der Rinde ziehen die Gefäße zusammen und lassen Infektionen schneller abheilen.

Anti-kratz-Spülung: Zwei Esslöffel Eichenrinde (Apotheke) 20 Minuten in 500 Milliliter Wasser kochen, abseihen. Mehrmals täglich damit gurgeln.

 

Tanne – Husten die rote Karte zeigen!

O Tannenbaum, wie megagesund sind deine Blätter! Denn die Nadeln stecken prallvoll mit lungenfreundlichen Stoffen wie Camphen, die Atemwege entkrampfen, Schleim lösen und Husten lindern.

Als Inhalation: Tannenzweige in einen Topf voll Wasser, 20 Minuten kochen, vom Herd nehmen. Handtuch über den Kopf, die Dämpfe tief einatmen.

 

Fichte bietet Rheuma Paroli

Die Fichte ist der Baum des Jahres 2017. Kein Wunder, steckt doch in den frischen Trieben ein Power-Paket an natürlichen Entzündungs- und Schmerzhemmern. Vor allem die ätherischen Öle lindern rheumatische Muskel- und Nervenbeschwerden.

Der Beweglichkeits-Garant: Zehn Tropfen ätherisches Fichtennadelöl (Apotheke) mit zwei Esslöffeln Olivenöl vermischen, ins warme Badewasser geben, 15 Minuten darin baden. Wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und – aaah – entkrampfend.

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