Erste Hilfe Schnelle Hilfe bei Halsschmerzen

Inhalt
  1. Beruhigende Tees
  2. Wärmende Halswickel
  3. Schützende Bonbons

Halsschmerzen sind unangenehm. Wir verraten Ihnen, wie sie die Schmerzen schnell wieder los werden und die besten Maßnahmen, um die Erkältungszeit unbeschadet zu überstehen.

Halskratzen? Heiser? Stimme weg? Das ist jetzt im Herbst keine Seltenheit: Denn die trockene Heizungsluft raubt den Schleimhäuten die Feuchtigkeit. Damit geht der dünne Schutzfilm verloren, der normalerweise über den Atemwegen liegt. Erkältungsviren haben so leichtes Spiel. Doch mit einfachen Maßnahmen können Sie sich schützen.

 

Beruhigende Tees

Wichtig ist jetzt: die Stimme schonen und eine Weile möglichst wenig sprechen. Flüstern macht die Sache jedoch nur schlimmer, denn das ist für den Kehlkopf sogar noch anstrengender als normales Sprechen.

Klingt die Stimme bereits heiser, ist viel Trinken besonders wichtig - mindestens zwei Liter am Tag. Vorsicht: Nehmen Sie die Getränke nicht zu heiß und nicht zu kalt zu sich. Bewährt haben sich lauwarme Tees aus Salbeiblättern. Die ätherischen Öle der Heilpflanze töten Keime und beruhigen die Schleimhäute. Rezept: rund 40 Gramm getrocknete Blätter (Apotheke) mit 150 Milliliter heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend den Sud abseihen. Täglich drei Tassen trinken oder damit gurgeln.

 

Wärmende Halswickel

Ein Quarkwickel hemmt Halsentzündungen auf sanfte Weise. Und so funktioniert es: 500 g Quark auf ein dünnes Baumwolltuch streichen. Dieses zu einem Schal falten. Den Wickel auf Körpertemperatur erwärmen (zum Beispiel in der Mikrowelle oder im Backofen) und um den Hals legen. So lange tragen, bis der Quark getrocknet ist.

Auch Kartoffelwickel sind jetzt wohltuend. Sechs mittelgroße Knollen weich kochen, zerdrücken, in ein Geschirrtuch geben und um den Hals wickeln. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist.

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Schützende Bonbons

Experten raten außerdem dazu, die Schleimhäute lang anhaltend zu befeuchten. Hier kann zum Beispiel Gurgeln mit Salzwasser helfen. Es desinfiziert zusätzlich den Rachenraum und schützt so vor Krankheitserregern. Anwendung: alle drei Stunden einen Teelöffel Koch- oder Thermalsalz in 500 ml warmem Wasser auflösen und gurgeln - nicht schlucken.

Noch leichter anzuwenden sind neuartige, feuchtigkeitsspendende Lutschtabletten aus der Apotheke. Ihre Wirkstoffe bilden ein Hydrogel im Mund, das sich wie ein Schutzfilm auf die angegriffene Rachenschleimhaut legt.

Quelle: Das Neue

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