Im Alter schwieriger? Neue Freunde finden: Gar nicht so schwer

Neue Freunde finden

Jemand, der mit uns durch dick und dünn geht – in Zeiten digitaler Beziehungen ein Glücksfall? Stimmt gar nicht, wenn wir ein paar Kniffe wissen.

Neue Freunde finden: Das stellt viele vor Herausforderungen - egal in welchem Alter. Aber während es in der Schule oder später im Beruf quasi automatisch läuft, dass man neue Menschen kennenlernt, ist das später nicht mehr so einfach der Fall. Dabei sind Freundschaften so wichtig für uns!

Das Telefonat mit der besten Freundin dauert schon mal drei Stunden – wer kennt das nicht? Kein Wunder, denn neben Partner oder Familie sind Freunde für unser Wohlbefinden extrem wichtig. Gute Freundschaften erhöhen sogar unsere Lebenserwartung. Aber auf jemanden mit 300 Facebook-Freunden muss man trotzdem nicht neidisch sein. „Wer von denen ist da, wenn es uns schlecht geht? Wer nimmt uns dann in den Arm? Das machen nur echte Freunde“, sagt Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf (www.psychotipps.com). Laut Psychologen sind Menschen ohnehin nur in der Lage, zu maximal 150 Personen Beziehungen zu pflegen. Das entspricht einer Dorfgemeinschaft. Doch digitale Netzwerke können helfen, Freunde zu finden.

 

Treffen im realen Leben

Wer neue Kontakte sucht, kann sich in Gruppen auf Facebook anmelden, in denen es um bestimmte Interessen geht, etwa um ein Hobby wie Nähen. Wer sich dort einbringt, kommt schnell mit den anderen ins Gespräch. Viele Gruppen organisieren auch echte Stammtische. Schauen Sie dort mal vorbei, ob Ihnen jemand besonders sympathisch ist. Tauschen Sie Handynummern aus, und vielleicht kann man sich dann noch einmal zu zweit treffen. Wichtig ist, sich und den anderen nicht unter Druck zu setzen: „Manche Menschen haben bereits genügend Freunde und wollen nur eine nette Begegnung“, sagt Wolf. Es gibt auch sogenannte differenzierte Freundschaften: eine Freundin zum Quatschen, eine für den Sport. Auch das ist in Ordnung. Wichtig ist, sich nicht zu verbiegen. „Auf Dauer kann man eine falsche Fassade nicht aufrechterhalten. Das zerstört eine Freundschaft von innen“, sagt Wolf.

 

Technik als Freundschafts-Booster

Bestehende Freundschaften können durch das Internet und moderne Technik ebenfalls profitieren. Wer etwa weit auseinander lebt, kann mit einem Gruß per WhatsApp oder einem Bild den anderen an seinem Leben teilhaben lassen. Wir können unserer Freundin den Link zu einem Konzert schicken und fragen, ob sie dort hingehen möchte. Oder mal per Skype telefonieren, um sich zu sehen, statt nur zu hören. Das ersetzt aber nicht die Umarmung – dafür müssen wir uns Zeit nehmen.

Quelle: Zeitschrift Laura

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