Erinnerungen bleiben Mit dem Tod eines Tieres umgehen lernen

Haustier verstorben - Wie soll ich mit der Trauer umgehen?
Der Verlust eines Haustieres fällt sehr schwer.
Inhalt
  1. Sprechen Sie mit dem Tierarzt
  2. Den Tod akzeptieren
  3. Gefühle zulassen
  4. Nehmen Sie Abschied
  5. Erinnerungen schaffen

Der Tod eines geliebten Tieres schmerzt. Doch es gibt Strategien, mit dem Verlust umzugehen.

Ob Hund, Katze, Meerschweinchen oder vielleicht Papagei: Die Formen, in denen liebe Seelen in unser Leben treten, sind vielfältig. Haustiere bereichern unseren Alltag, unsere Familie, unser ganzes Leben allgemein. Hunde führen beispielsweise zu einer besseren Gesundheit, Katzen können beruhigend wirken. Haustiere sind bei Tierfans Teil des alltäglichen Kosmos. Kein Wunder also, dass uns der Verlust eines geliebten Haustieres den Boden unter den Füßen wegreißt.

 

Sprechen Sie mit dem Tierarzt

Besonders schrecklich ist der Verlust eines Haustieres, wenn wir uns nicht mental darauf vorbereiten können. Bei Hunden, Katzen und Co. kennen wir die allgemeine Lebenserwartung, können uns auf den Abschied eines Tages einstellen. Doch manchmal kommt dieser viel zu früh. Dabei war es vielleicht nur ein Routine-Check beim Tierarzt, der die Horror-Nachrichten brachte.  Oftmals quälen uns dann Fragen nach dem „Warum“. Aber darauf bekommen wir in den seltensten Fällen Antworten.

 

Den Tod akzeptieren

Um mit dem Tod eines Haustieres umzugehen, hilft es, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Die Sterblichkeit macht Lebewesen aus. Welche Lebensqualität hätte ein Leben, das unendlich andauern würde? Wie bei den Menschen macht sich das Alter auch bei Haustieren bemerkbar. Das Tier sollte sich nicht dauerhaft quälen. Ihr Tierarzt kann Ihnen die besten Einschätzungen geben, wie es ihrem Tier wirklich geht und welche Optionen Sie haben.

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Gefühle zulassen

Bei all‘ der Akzeptanz ist Trauern aber natürlich erlaubt. Lassen Sie Ihre Gefühle zu. In Ihrer Trauer kann es helfen, sich mit anderen Haustierhaltern zu unterhalten. Sie kennen Ihre Situation und können Ihre Gefühle nachempfinden. Auch ihre Freunde und Familie sollten den Stellenwert ihres Haustieres einschätzen können und Ihnen emotional zur Seite stehen. Konzentrieren Sie sich bei allem Schmerz in Ihren Gesprächen aber nicht auf den Verlust, sondern an die schönen Erinnerungen an Ihr Tier. Denn in Ihrer Erinnerung wird Ihr Haustier ewig leben.

 

Nehmen Sie Abschied

Haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, wie Sie Ihrem Haustier Lebewohl sagen möchten? Bei Menschen stellt eine Beerdigung ein wichtiges Ritual für den Abschied dar. Vielleicht gestalten Sie eine kleine Abschiedsfeier für Ihr Haustier? Dazu können Sie schöne Fotos oder gemeinsame Videos mit Freunden und Familie angucken. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Sie die Überreste Ihres Tieres beseitigen wollen. Da müssen Sie sich unbedingt an das Tierkörperbeseitigungsgesetz halten. Hausbestattungen, also Bestattungen im eigenen Garten, müssen Sie sich bei größeren Tieren genehmigen lassen. Dazu gelten andere Regeln, die Sie bei der Deutschen Anwaltsauskunft nachlesen können. Alternativ gibt es professionelle Tierbestatter oder Tierfriedhöfe.

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Erinnerungen schaffen

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, die Erinnerung an ihr Tier in besonderer Form aufrechtzuerhalten. Besondere Momente können Sie in Fotobüchern festhalten. Im Netz gibt es virtuelle Gedenkstätten für Haustiere. Außerdem bieten einige Tierbestatter an, die Asche des Tieres in einen Diamanten zu verwandeln. Den können Sie dann als Erinnerung in ein Schmuckstück einsetzen lassen.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, seien Sie sich sicher: Mit Ihrer Trauer um Ihr Haustier sind Sie nicht allein. Gespräche und Erinnerungen helfen. Die Zeit wird zeigen, ob und wann Sie bereits sind, ein neues Haustier bei sich aufzunehmen. Lassen Sie sich von niemanden unter Druck setzen. Stattdessen sollten Sie von ihrem verstorbenen Haustier Abschied nehmen, bevor Sie ein neues Tier zu sich nehmen. Ihr verstorbenes Haustier wird keines ersetzen können   - und das muss es auch nicht.

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Kategorien:
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