Gefahr in der Klinik Krankenhauskeime: So gefährlich sind sie für Besucher

Inhalt
  1. Wenn die Gefahr in der Klinik lauert
  2. So verheerend können die Folgen einer Infektion sein
  3. Vor Krankenhauskeimen schützen

Krankenhauskeime sind nicht nur für ohnehin schon kranke Menschen gefährlich. Auch für Besucher der Klinik droht Gefahr.

 

Wenn die Gefahr in der Klinik lauert

Eigentlich sollte man denken, im Krankenhaus sei man sicher vor Keimen. Irrtum. Denn auch in einer sauberen Klinik können sich gefährliche Krankenhauskeime tummeln. Dabei handelte es sich um Bakterien, die eine Immunität gegen Antibiotika entwickeln können. Am bekanntesten ist der MRSA, die Abkürzung steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. So ein multiresistenter Krankenhauskeim ist besonders fatal für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, also für Patienten. Schwangere, alte Menschen, Intensivpatienten, Patienten mit offenen Wunden und Verletzungen,   Tumorpatienten oder auch Frühgeborene und Neugeborene sind beispielsweise besonders anfällig.

 

So verheerend können die Folgen einer Infektion sein


Eine Infektion mit Krankenhauskeimen kann fatale Folgen wie Blutvergiftungen, Lungenentzündungen, Blasenentzündungen oder Wundinfektionen haben. Auch Atemwegsinfekte treten häufig auf. Besteht eine Resistenz gegen Antibiotika, kann so eine Infektion schwere Krankheitsverläufe nach sich ziehen. Der Heilungsprozess zieht sich deutlich in die Länge, das Sterblichkeitsrisiko ist erhöht. Gefährdet sind  nicht nur Patienten. Auch Besucher oder Klinikangestellte können sich infizieren. Je nachdem, wie stark das Immunsystem ist. 

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

 
 

Vor Krankenhauskeimen schützen

Der beste Schutz vor Keimen ist penible Hygiene. Natürlich sollte das Personal der Klinik selbst auf unantastbare Sauberkeit achten, aber auch die Besucher und sogar die Patienten, zumal sie gesundheitlich dazu selbstständig  in der Lage sind, können sich schützen. Regelmäßiges Händewaschen ist ein wichtiger Aspekt, der ernstgenommen werden sollte. Auch den beherzten Griff zum Desinfektionsmittel sollten Sie nicht scheuen. Versuchen Sie, Türklinken, Lichtschalter oder Fahrstuhlknöpfe nicht zu berühren. Oder waschen und desinfizieren Sie zumindest nach Kontakt ihre Hände. Als Patient können Sie auch ihren behandelnden Arzt oder das Pflegepersonal fragen, ob Sie Ihnen Desinfektionsspray zur Verfügung stellen können. Dieses können Sie dann griffbereit in Ihrem Nachttisch verstauen und sind somit vorbereitet, falls Sie bei einem Besucher nicht so sicher sind, wie er es mit der Hygiene hält. 

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