Mehr Liebe(n) Kleine Problemlösungen für ein erfüllteres Sexleben

Inhalt
  1. "Ich habe keine Zeit für Sex"
  2. Wenn man aus der Übung gekommen ist
  3. Das hilft gegen geschwisterliche Gefühle
  4. Tricks gegen die Routine
  5. Problem Bierbauch, grummelige Laune und Feinripp
  6. Für mehr Selbstliebe
  7. Die richtige Technik gibt den Feinschliff

Die Ursachen für mäßigen Sex sind in den meisten Fällen nicht körperlich, sondern ein psychisches Problem. Das Gute: Kleine Tipps bringen neuen Schwung in das Liebesleben. Die häufigsten Probleme (und ihre Lösungen) haben wir hier für Sie gesammelt.

 

"Ich habe keine Zeit für Sex"

Wer sich liebt, hat auch Lust aufeinander: Da kommt es ganz automatisch zum Sex ... Tja, das ist vielleicht in der Phase der ersten Verliebtheit so, aber bei Paaren, die das sprichwörtliche siebte Jahr weit hinter sich gelassen haben, definitiv nicht. Also: Befreien wir uns (und unseren Partner) hier und jetzt vom Leistungsdruck, den die vermeintliche Selbstverständlichkeit von Sex erzeugt. Dabei hilft ein altbewährtes Mittel, auch wenn es sich erst mal albern anfühlt: Ein fest eingetragener Termin in beiden Kalendern. Ganz wichtig zu vereinbaren: Hier muss sich niemand nackig machen, der sich nicht danach fühlt.

 

Wenn man aus der Übung gekommen ist

Tatsächlich werden die Schleimhäute der Vagina nicht mehr so leicht feucht, wenn wir diesen Mechanismus lange nicht abgerufen haben. Dieses Hindernis beim ersten Sex nach längerer Zeit wird dadurch erhöht, dass wir wahrscheinlich nervös sind. Hier helfen drei Dinge und alle machen Spaß: Erstens ein paar lockere Sprüche über die verkrampfte Situation reißen. Zweitens Gleitcreme aus der Apotheke. Drittens: Bis es so weit ist, selbst trainieren. Das fällt vielen Frauen, anders als den meisten Männern, schwer: Kleinen Mädchen wird früh beigebracht, sich unten nicht anzufassen, es sei denn zum Waschen. Viele Frauen bekommen auf diese Weise einen inneren Polizisten eingepflanzt. Zeit für eine ganz persönliche Revolution!

 Eine Expertin meint: "Erotik-Shops gehören nicht mehr in die Schmuddelecke!"

 

Das hilft gegen geschwisterliche Gefühle

Wie kommt es eigentlich, dass der ehemals coole Typ zu einer Art Bruder mutiert ist? Paarforscher wissen, dass gerade in emotional engen Beziehungen die gemeinsame Sexualität leidet oder ganz einschläft. Laut Ann-Marlene Henning, Autorin von "Make More Love" (Rogner & Bernhard, 22,95 Euro, hier zu kaufen), heißt das Zaubermittel Differenzierung: Wir leben unsere (lang verborgenen) Ecken und Kanten aus, nehmen uns z. B. die Freiheit, allein zu verreisen oder uns mit einem Buch zu verkriechen.

 

Tricks gegen die Routine

Oben, unten, seitlich, stehend ... Inzwischen wissen wir, dass es auf die Stellung nicht wirklich ankommt. Wenn sich Langeweile in unsere Beziehung schleicht, liegt das eher an der Vorhersehbarkeit, an der fehlenden Geschichte rund um den Akt. Und hier kommt die Verführungskunst ins Spiel – und zwar nicht seine (ihm scheint es ja zu gefallen), sondern die der Frau. Nein, keine Strapse oder ähnlich Peinliches anziehen! Sondern es sich gut gehen lassen, selbstbewusst, stark und sexy sein. Und damit seine Libido ansprechen, die hoffentlich zwischen den Ohren positioniert ist.

 

Problem Bierbauch, grummelige Laune und Feinripp

Ob das nun politisch korrekt ist oder nicht: Unser Auge isst mit. Und ein Mann mit Bierbauch lädt nicht zum Vernaschen ein. Schuld ist übrigens nicht nur das Bier, sondern vor allem die Andropause, die hormonelle Umstellung des Mannes in den besten Jahren. Jetzt bildet sein Körper deutlich weniger Testosteron. Dies hat eine Zunahme der körpereigenen Fettmasse und eine Abnahme der Muskelmasse sowie der Vitalität im Allgemeinen zur Folge. Tja, und hier kommt manchmal ein zweiter Liebestöter ins Spiel: Er lässt sich gehen, legt weniger Wert auf Pflege und Kleidung. Was hilft? Dreimal die Woche Kraft-Ausdauer-Training steigert seinen Testosteronspiegel um gut 30 Prozent. Wir können ja mitturnen. Und anschließend kaufen wir ihm etwas Schönes zum Anziehen ...

 

Für mehr Selbstliebe

"Ich bin zu alt / faltig dafür." Sollten uns diese Gedanken heimsuchen, visualisieren wir ab sofort ein riesiges Stopp-Schild. Wir können nichts für dieses Denkmuster: Es wird uns durch den Jugendwahn unserer Gesellschaft eingebläut. Suchen wir in unserem Alltag nach positiven reiferen Frauen als Vorbild!

 

Die richtige Technik gibt den Feinschliff

Spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, es nicht vornehmlich ihm, sondern sich selbst recht zu machen. Dazu brauchen wir kein schnelles Rein-Raus, sondern langsame Stöße in unterschiedlichen Winkeln (viele Reibungspunkte) und ein gutes Vorspiel. Die Vagina wird unter Erregung auch in und nach den Wechseljahren feucht wie zuvor, nur reicht die normale unerregte Feuchtigkeit nicht mehr für problemlosen Geschlechtsverkehr aus. Es fällt also auf, wenn die Frau keine Lust hat. Gut so!

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