Sünde oder nicht Kalorien im Brot: Werde ich dick, wenn ich gern Schnitten esse?

Stecken in Brot wirklich so viele Kalorien wie gedacht?
Wissen Sie, wie viele Kalorien in Brot stecken?
Inhalt
  1. Generell gilt: Trotz Kalorien ist Brot gesund
  2. Auf die richtige Auswahl des Brots kommt es an
  3. Diese Brotfallen sollten Sie besser meiden
  4. Darum ist Eiweißbrot leider doch kein Schlankmacher

Immer wieder wird behauptet, dass der Verzehr von Brot auf Dauer zu Übergewicht führt. Wir verraten Ihnen, ob tatsächlich so viele Kalorien in Brot enthalten sind und was an dieser Behauptung wirklich dran ist.

Für die meisten gehört es zum Leben wie das Salz in der Suppe: Brot! 94 Prozent der Deutschen essen es täglich, eine bewährte Wahl. Und doch hört man immer wieder, dass Brot uns auf Dauer dick machen soll. Stimmt das?

 

Generell gilt: Trotz Kalorien ist Brot gesund

Brot liefert viele Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamin B und das Spurenelement Mangan (super für die Knochen!). Vor allem in Vollkornbrot sind reichlich Ballaststoffe enthalten, die die Verdauung ankurbeln und laut Studien vor Krebs schützen können.

Grundsätzlich ist Brot aber auch ein kalorienreiches Lebensmittel. Zwei Scheiben Vollkornbrot enthalten rund 200 Kalorien - dieselbe Menge Reis (etwa 100 Gramm) entspricht nur 120 Kalorien. Dennoch ist gegen Brot, bei bewusstem Umgang, nichts einzuwenden.

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Auf die richtige Auswahl des Brots kommt es an

Insgesamt sind dunkle, kräftige Sorten besser als helle, süße wie Weizen- oder Toastbrote, die einen erheblich geringeren Nährwert haben und kaum sättigen - und von denen man automatisch mehr isst. Rechnet man noch Butter oder Margarine dazu, kommen schnell sehr viele Kalorien zusammen. Auch bei Brötchen sind dunkle nahrhafter als helle. Croissants zum Beispiel lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Ebenso rasch sackt er aber auch wieder ab, Heißhunger ist die Folge.

Sehen Sie hier, wie Sie ruck, zuck Brötchen selber backen können (Artikel geht unter dem Video weiter):

 
 

Diese Brotfallen sollten Sie besser meiden

Beim Frühstück oder Abendbrot gilt: Die Scheiben nicht zu dick schneiden, denn das reduziert die Brotmenge. Wer Fettreiches wie Fleischsalat oder Streichwurst dazu isst, sollte außerdem die Butter weglassen. Und: Gefügelaufschnitt hat erheblich weniger Kalorien als zum Beispiel Rindersalami.

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Bei abgepacktem Brot gilt: Zutatenliste beachten! Schnittbrot enthält häufig kalorienreiche Zusatzstoffe wie Malzextrakt (Maltose) oder Rübensirup.

Wird Brot im Restaurant vor dem Essen gereicht, greifen viele kräftig zu, um die Wartezeit zu überbrücken. Oft werden dazu auch noch Dips & Co. gereicht - auch die fließen mit in die Kalorienbilanz ein. PS: Der Zeitpunkt, zu dem man Brot isst, spielt keine Rolle. Entscheidend ist immer, wie viele Kalorien man insgesamt an einem Tag zu sich nimmt.

 

Darum ist Eiweißbrot leider doch kein Schlankmacher

Weil es reichlich Proteine und wenig Kohlenhydrate enthält, gilt Eiweißbrot vielen Menschen als Schlankmacher. Experten sagen: ist es aber nicht! Eiweißbrot enthält besonders viele fettreiche Saaten wie etwa Soja und Leinsaat. Es setzt daher oftmals sogar stärker an als herkömmliches Brot.

Wer sich gesund und vielseitig ernährt, braucht außerdem keine Extraportion Proteine. Im Gegenteil: Mehr als 150 Gramm Eiweiß pro Tag belasten die Nieren. Zwei Scheiben Eiweißbrot enthalten bereits knapp 40 Gramm.

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