Von Räuspern bis Durst Ist mein Mann krank? Wann Sie sich Sorgen machen sollten

Woran merke ich, ob mein Mann krank ist?
Ist es noch normal, dass mein Mann sich ständig räuspert - oder sollte das besser untersucht werden?
Inhalt
  1. Was bedeutet es, wenn sich mein Mann häufig räuspert?
  2. Worauf nächtlicher Harndrang hindeuten kann
  3. Wann ein juckender Kopf untersucht werden sollte
  4. Mit Atemaussetzern im Schlaf ist nicht zu spaßen
  5. Was tun, wenn mein Mann über Dauerdurst klagt?
  6. So bekommen Sie Ihren Mann eher zum Arzt

So manche Beobachtung an unserem Partner lässt uns rätseln: Ist mein Mann krank oder sind das vielleicht doch nur Marotten? Wann Sie ihn zum Arzt schicken sollten, um ernsthafte Erkrankungen ausschließen zu können oder diese frühzeitig behandeln zu lassen.

Gebundene Männer leben im Schnitt zwei Jahre länger als alleinstehende: Zu diesem Ergebnis kam das Robert-Koch-Institut. Woran liegt's? An den Frauen, wie zu erwarten war. Sie übernehmen meist die Rolle der Gesundheitsmanagerin der Familie. Achten also auch bei ihrem Partner auf Symptome, die auf ein Leiden hindeuten könnten. Gut so – Männer scheuen oft den Arztbesuch. Wir nehmen gängige Warnsignale unter die Lupe und sagen, ob Sorgen angebracht sind.

 

Was bedeutet es, wenn sich mein Mann häufig räuspert?

Bei einer Erkältung sind die Atemwege verschleimt – durch das Räuspern befreien wir sie. In solchen Fällen lindern Salbeibonbons die Beschwerden. Räuspert sich Ihr Mann allerdings lang anhaltend und ist zudem heiser, kann er an stillem Reflux erkrankt sein. Obwohl es nicht zu Sodbrennen kommt, greift der Magensaft dabei im Schlund die Schleimhäute an. Das sollte sich ein Arzt anschauen.

Sehen Sie hier ungewöhnliche Heilmittel gegen Erkältungen (Video geht unter dem Artikel weiter):

 
 

Worauf nächtlicher Harndrang hindeuten kann

Wer abends eine Stunde vorm Zubettgehen auf Trinken und wasserhaltiges Essen wie Tomaten verzichtet, kann den nächtlichen Toilettengang oft vermeiden. Muss Ihr Partner aber stets häufiger als zweimal pro Nacht raus, kann eine Prostatavergrößerung oder Diabetes vorliegen.

 

Wann ein juckender Kopf untersucht werden sollte

Juckende Kopfhaut ist oft zu trocken. Eine abendliche Kopfmassage mit etwas Olivenöl stärkt die Hautbarriere und versorgt die Haut mit Nährstoffen. Ist der Juckreiz jedoch sehr stark oder sehen Sie sogar Ekzeme, dann schicken Sie Ihren Schatz zum Hautarzt. Eventuell liegt eine Pilzerkrankung oder Schuppenflechte vor.

Mehr zum Thema: Schuppenflechte - Ein Leben mit Psoriasis

 

Mit Atemaussetzern im Schlaf ist nicht zu spaßen

Sinkt die Muskelspannung im Schlaf, geraten die oberen Atemwege beim Atmen in Schwingung: Schnarch-Geräusche entstehen. Das ist zwar lästig, aber in der Regel harmlos. Ein Pfefferminztee mit Honig am Abend hilft. Nehmen Sie jedoch zusätzlich auch kurze Atemaussetzer wahr, sollte der Mann dringend einen Arzt aufsuchen.

 

Was tun, wenn mein Mann über Dauerdurst klagt?

Hat sich Ihr Partner körperlich verausgabt? Das macht Durst, klar! Der durch starkes Schwitzen verursachte Salzmangel lässt sich etwa mit Salzstangen ausgleichen. Kommen zu vermehrtem Durst jedoch nächtlicher Harndrang und plötzlicher Gewichtsverlust hinzu, sollte ein Arzt abklären, ob vielleicht eine Diabetes-Erkrankung besteht.

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So bekommen Sie Ihren Mann eher zum Arzt

Der richtige Zeitpunkt ist das A und O: Sprechen Sie das Thema am besten am Wochenende oder nach einem entspannten Essen an. Dabei sollten Sie gute Argumente und Fakten nennen: Ein regelmäßiger Check-up beim Arzt kann Leben retten. Prostatakrebs ist ähnlich häufig und genauso gut behandelbar wie weiblicher Brustkrebs. Trotzdem sterben viermal mehr Männer durch diesen Tumor. Zum Thema Vorsorge: Wenn bei der Darmkrebsfrüherkennung nichts gefunden wurde, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man(n) in den nächsten zehn Jahren daran erkrankt. Dieses Argument wird ihm hoffentlich auch die Scheu vor der kurzfristig unangenehmen Untersuchung nehmen.

Außerdem sollten Sie über Gefühle sprechen: Sagen Sie Ihrem Mann, dass Sie Angst um ihn haben und dass Sie noch sehr lange mit ihm zusammenleben wollen. Darüber hinaus sollten Sie Wartezeiten vermeiden: Diese schrecken Männer Studien zufolge besonders vor einem Besuch beim Arzt ab. Sie wollen nicht lange mit Menschen zusammensitzen, die krank sind und dazu noch darüber sprechen. Deshalb: Machen Sie einen Termin für ihn aus, rufen Sie kurz vorher noch mal in der Praxis an. Wie ist die aktuelle Lage? Kann Ihr Schatz eventuell etwas später kommen? So fällt ihm der Gang zum Arzt sicher leichter.

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