Ingwer & Co. Hausmittel gegen Erkältung: So lindern Sie die Symptome

Inhalt
  1. Welche „Sieben“ unseren Kopf befreien
  2. Wie ein Schal Erreger einwickelt
  3. Warum Zink kein Einzelgänger sein sollte
  4. Wieso eine Komödie Husten lindern kann
  5. Was Ingwer zur Wunderknolle macht
  6. Warum Streicheleinheiten dem Hals helfen
  7. Warum ein Bad Wunder bewirkt
  8. Wie ein Nasenpäckchen den Schnupfen vertreibt
  9. Welche ätherische Saat Husten löst
  10. Wie Honig Bakterien trocken legt
  11. Das ist die Sofort-Besser-Fühlen-Formel
  12. Wie man mit feuchten Tüchern Fieber senkt
  13. Welche Beeren die Erkältung verkürzen
  14. Warum Essig die Stimme zurück bringt
  15. Wie Hühnersuppe Entzündungen stoppt
  16. Wieso Kaffee-Paste besser als Chemie wirkt
  17. Wie wir richtig inhalieren
  18. Wie man Erreger unter Druck setzt
  19. Welche Pflanzen besser als Antibiotikum sind
  20. Warum die ersten drei Stunden Schlaf die gesündesten sind

Hausmittel bei Erkältung lindern die Symptome der fiesen Krankheit. So sagen Sie der Erkältung den Kampf an!

 

Welche „Sieben“ unseren Kopf befreien

Gleich sieben wertvolle Kräuter stecken in diesem Tee, der bei Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündung sowie sehr hartnäckig verstopfter Nase hilft: Mischen Sie jeweils 20 Gramm getrocknete Lindenblüten, Majoran und Myrte mit jeweils 10 Gramm getrocknetem, Mädesüß, Sonnenhut, Pfefferminze und Holunderblüten (alles aus der Apotheke). Geben Sie ein Esslöffel der Mischung in eine Tasse, gießen diese mit 200 ml kochendem Wasser auf und lassen alles zugedeckt 10 bis 15 Min. ziehen. Max. vier Tassen über den Tag verteilt.

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Wie ein Schal Erreger einwickelt

Bei einer bestehenden Erkältung beschleunigt ein Schal die Heilung, weil er den Hals wärmt. Dadurch weiten sich Gefäße, Schleimhäute werden besser durchblutet und Krankheitserreger werden schneller abtransportiert. Noch viel besser ist es natürlich, einer Erkältung vorzubeugen, den fiesen Symptomen also zuvorzukommen.

 

Warum Zink kein Einzelgänger sein sollte

Bei nahezu allen Reaktionen des Immunsystems spielt Zink eine entscheidende Rolle. Es fördert die Bildung der Abwehrzellen, hemmt die Vermehrung von Erregern. Wer schon bei ersten Symptomen Zink einnimmt, kann Schwere und Dauer des Infekts deutlich mildern. Tipp: Es gelangt schneller in die Zellen und entfaltet seine Wirkung besser, wenn es in Verbindung mit Vitamin C und der Aminosäure Histidin (15 Milligramm, Kombi-Präparate, Apotheke) eingenommen wird.

 

Wieso eine Komödie Husten lindern kann

In Studien wurde nachgewiesen, dass beim Lachen die Produktion des Abwehrstoffes Immunoglobulin A im Hals-Nasen-Rachenraum ansteigt. Die Abwehrstoffe greifen Viren und Bakterien an, die Schnupfen und Husten auslösen. Auch sogenannte B-Lymphozyten werden beim Lachen verstärkt gebildet. Sie stellen spezielle Antikörper her, die Krankheitserreger bekämpfen.

 

Was Ingwer zur Wunderknolle macht

Ingwer enthält Stoffe, die ähnlich wirken wie die Acetylsalicylsäure aus der Schmerztablette. So vermag sie die Symptome einer Erkältung zu lindern – oder ganz abwehren. Ingwerwasser macht zusätzlich die Schleimhäute topfit. Dafür ein daumengroßes Stück Ingwer in Scheiben schneiden, in einem Liter Wasser zehn Minuten köcheln lassen, abseihen. Wirkt auch, wenn man den Tee nur zimmerwarm trinkt.

 

Warum Streicheleinheiten dem Hals helfen

Damit die Lymphflüssigkeit aus den Nebenhöhlen abfließen kann, aktivieren wir die Lymphe seitlich des Halses. Mit der linken Hand die rechte Halsseite und umgekehrt. Fingerkuppen mit sanftem Druck von oben nach unten kreisförmig bewegen bis zur seitlichen Halsgrube. Auf jeder Seite drei Mal wiederholen. Hilft bei Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Kopfschmerz.

 

Warum ein Bad Wunder bewirkt

Wirkt nicht nur vorbeugend: ein heißes Bad. Zum einen versetzt es den Körper in eine Art künstliches Fieber. Die Blutgefäße in Haut und Muskeln weiten sich, die Durchblutung nimmt zu - und Immunzellen gelangen schneller in die Schleimhäute, wo sie die Erkältungsviren effektiv bekämpfen können. Gleichzeitig entspannt sich die Muskulatur durch die wohlige Wärme, Gliederschmerzen lassen nach. Auch die Wärme von Fußbädern, Wärmflaschen, Schals, Tees oder Suppen bringt das Immunsystem in Schwung.

 

Wie ein Nasenpäckchen den Schnupfen vertreibt

Hat sich eine Erkältung in den Nebenhöhlen festgesetzt, kann ein Leinsamen-Wickel Linderung bringen. Darin enthaltene Schleimstoffe wirken entzündungshemmend und beruhigend. Dazu fünf Esslöffel Leinsamen in 400 Milliliter Wasser kochen, bis sie aufweichen. Den Brei auf ein Tuch geben, zu einem Päckchen wickeln, 20 Minuten auf die Nasenregion legen. Die anhaltende Wärme fördert die Durchblutung und unterstützt die Heilung.

 

Welche ätherische Saat Husten löst

Bei Erkältungskrankheiten mit trockenem Husten können die ätherischen Öle den zähen Schleim verdünnen. Dafür 15 Gramm Fenchelsaat im Mörser zerstoßen und mit 250 Milliliter Wasser aufkochen. Fenchelwasser abkühlen lassen und Honig einrühren. Bei Husten drei bis vier Mal am Tag einen Teelöffel einnehmen. Ein weiterer grandioser Helfer gegen Husten: das Honigpflaster.

 

Wie Honig Bakterien trocken legt

Er entzieht den Bakterien so viel Wasser, dass sie absterben. Zudem wird die Anzahl bestimmter Abwehrzellen wie der T-Lymphozyten und der Killerzellen durch die Einnahme von Honig messbar erhöht. Dazu wirkt er entzündungshemmend, antiviral, befeuchtet die Schleimhäute im Körper und erleichtert das Abhusten. Tipp: Drei Mal am Tag einen Teelöffel voll lutschen.

 

Das ist die Sofort-Besser-Fühlen-Formel

Die Abwehr braucht bei einem Infekt eine Extra-Portion Vitamin C. Und die sollte laut Immunforschern mindestens 500 Milligramm betragen. Denn erst ab dieser Menge wird die Produktion von Immunzellen so erhöht, dass Erreger effektiv bekämpft werden können. Das Vitamin kommt vor allem in Beeren und Zitrusfrüchten, allen Kohlsorten (zum Beispiel Rosenkohl, Grünkohl, etc.) und Paprika vor.

 

Wie man mit feuchten Tüchern Fieber senkt

Warme Wickel sind ein ideales Hausmittel und kamen schon lange, bevor es fiebersenkende Medikamente gab, zum Einsatz: Je einen feuchten Wickel um die Waden legen, dann mit einem trockenen Tuch locker umwickeln. Bis zu sechs Mal am Tag jeweils 10-15 Minuten anwenden. Wichtig ist, dass die Wickel mit lauwarmem Wasser angefeuchtet werden. Ein zu kalter Wickel würde den Körper nur unnötig stressen.

  • feuchtes Innentuch (Wolle oder Leinen)
  • Zwischentuch (Wolle)
  • Außentuch (Wolle oder Frottee)
 

Welche Beeren die Erkältung verkürzen

Eiweißstoffe aus dem Holunder fangen Krankheitserreger ab, noch bevor diese unsere Zellen angreifen können. Außerdem unterstützen die Vitamine A und C die Bildung von Immunzellen. Vier bis fünf Gläser heißer Holundersaft (Apotheke) am Tag verkürzen die durchschnittliche Erkältungsdauer von sechs auf zwei Tage.

 

Warum Essig die Stimme zurück bringt

Apfelessig ist wie auch der Salbei ein klassischer Bakterienkiller und lindert schnell Entzündungen im Hals. Die folgende Gurgel-Lösung hilft bei Halsschmerzen und Heiserkeit: 200 ml Apfelessig und 300 Milliliter kalten Salbeitee in eine Kanne gießen, zehn Tropfen ätherisches Teebaumöl dazugeben und mehrmals kräftig umrühren. Damit der Schmerz rasch nachlässt, sollten Sie stündlich mit der Lösung gurgeln.

 

Wie Hühnersuppe Entzündungen stoppt

Sie stärkt schnell und nachhaltig unseren Immunschutz. Das konnten US-Wissenschaftler jetzt auch in Studien nachweisen: Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe blockieren bestimmte weiße Blutkörperchen, die die Schwellungen der Schleimhäute auslösen können. Dadurch wirkt die Suppe entzündungshemmend. Aber: Fertigprodukte haben nicht die gleiche Wirkung.

 

Wieso Kaffee-Paste besser als Chemie wirkt

In einer Studie verglichen Forscher die Wirksamkeit von Hustenlösern und Steroid-Tabletten mit einer Honig-Kaffee-Paste. Das Ergebnis: Die Honigmischung wirkt besser. Anwendung: 70 Gramm Instantkaffee mit 500 Gramm Honig vermischen, drei Mal täglich einen Esslöffel der Paste in ein Glas warmem Wasser auflösen und trinken.

 

Wie wir richtig inhalieren

Damit sich ausreichend Dampf bildet, reichen bereits 50–60 Grad Celsius aus. Faustregel: Acht bis neun Minuten nach dem Aufkochen liegt die Temperatur bei etwa 60 Grad. Das Wasser sollte nicht heißer als 80 Grad sein, da sonst Verbrennungen der Atemwege drohen. Durch den Mund einatmen, durch die Nase wieder aus. Ätherische Öle aus Eukalyptus und Kiefernnadeln bekämpfen die Erreger, beruhigen die Bronchien und lösen festsitzenden Schleim. Optimale Dosierung: ca. drei Zentimeter Erkältungssalbe (z. B. Pinimenthol, Apotheke) in zwei Litern Wasser lösen.

 

Wie man Erreger unter Druck setzt

Bei einer ganzen Reihe von Erkältungsbeschwerden hilft eine gezielte Druckpunktmassage aus der TCM. Sie regt die Durchblutung und Selbstheilungskräfte an. Eine Druckpunktmassage neben den Nasenflügeln (Punkt Di20) ist angenehm bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenleiden. Gegen Heiserkeit, Hals- und Stimmprobleme wird der Punkt direkt unter der Unterlippe (Punkt Ren24) gedrückt. 10 – 15 Sekunden den Druck halten, jede Stunde wiederholen.

 

Welche Pflanzen besser als Antibiotikum sind

Wirkstoffe aus der Kapland-Pelargonie stärken unser Immunsystem, wehren Viren ab, hemmen die Vermehrung von Bakterien. Klinische Studien (Prüfpräparat: Umckaloabo, Apotheke) bestätigen: Atemwegserkrankungen klingen wesentlich schneller ab – und das ohne die Gefahr einer Resistenzenbildung wie bei Antibiotika. Akut drei Mal täglich jeweils 30 Tropfen einnehmen.

 

Warum die ersten drei Stunden Schlaf die gesündesten sind

Im Schlaf arbeiten die Selbstheilungsmechanismen unseres Körpers am effektivsten. Vor allem die ersten drei Stunden durchzuschlafen, ist entscheidend für die Immunabwehr. Studien beweisen, dass warme Füße und Hände die Einschlafphase verkürzen. Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen am Fußende kann helfen, schneller in den so wichtigen Tiefschlaf zu fallen.

Quelle: Magazin TV14 

Kategorien:
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