Was wirklich hilft Hämorrhoiden: Ist alles okay da hinten?

Über seine Kehrseite und Hämorrhoiden redet niemand gerne. Dabei sind entzündete Hämorrhoiden keine Seltenheit. Wir zeigen Ihnen, was jetzt hilft.

Solange Hämorrhoiden nicht schmerzen, bemerken wir sie eigentlich kaum. Erst wenn sich sie sich weiten, hervortreten und sich entzünden, wird es für uns schmerzhaft.

Der schwache Trost: Solche Gefäßwucherungen sind kein seltenes Phänomen: Fast jede dritte Frau leidet darunter, vor allem unter lästigen Symptomen wie Brennen und Jucken. Und doch schämen sich viele, ihren Arzt anzusprechen. Das ist natürlich genau der falsche Weg, denn entzündete Hämorrhoiden können sich rasch verschlimmern. Deshalb empfiehlt es sich, schon bei den ersten Anzeichen für eine Veränderung hintenherum den Arzt zu konsultieren. Der Proktologe wird dann umgehend abklären, ob es sich bei den Wucherungen tatsächlich um Hämorrhoiden handelt oder etwas Ernstes – wie etwa ein Geschwür im Dickdarm.

 

Der Ursprung von Hämorrhoiden

In den meisten Fällen liegt die Ursache für wunde, vergrößerte Gefäßpolster in unserem schwachen Bindegewebe. Darum sind Frauen auch viel häufiger davon betroffen als Männer. Tatsächlich können auch ein paar Pfunde zu viel, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung zu fiesen Gefäßerweiterungen am Po führen. Um das zu vermeiden, raten Mediziner dazu, täglich mindestens 1,5 l Wasser oder Tee zu trinken und Ballaststoffreiches wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen. Unser Darm wird sich für die Unterstützung flott bedanken, dann sind Verstopfungen schnell Geschichte, und das Pressen auf der Toilette entfällt – somit auch der Druck auf die Gefäße.

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Hilfe von der Zaubernuss

Im akuten Entzündungsfall lindern Präparate mit Hamamelis die Beschwerden. Die Pflanzenwirkstoffe stoppen den Juckreiz, hemmen Entzündungen und stillen kleinere Blutungen. Außerdem wehrt die Zaubernuss Bakterien und Pilze ab. Als Salbe pflegt sie die gereizte Schleimhaut, erhöht die Elastizität und macht das Gewebe weniger anfällig (z. B. „Hametum“, rezeptfrei in der Apotheke). Innerlich helfen Zäpfchen mit Applikator. Damit es auch bei uns heißt: alles okay da hinten!

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