Wichtige Infos Gürtelrose: Welche Symptome sind typisch?

Gürtelrose: Welche Symptome sind typisch?
Zu den Symptomen der Gürtelrose gehört ein sich ausbreitender Hautausschlag mit Rötungen und Bläschen.
Inhalt
  1. Vor allem Ältere sind von Gürtelrose betroffen
  2. Was sind die Symptome einer Gürtelrose?
  3. Impfung gegen Gürtelrose

Nur ein leichter Hautausschlag oder doch Gürtelrose? Wir erklären, auf welche Symptome Sie achten sollten.

"Schließt sich die Gürtelrose um den Bauch, bedeutet das den Tod!", hieß es früher. Klingt gruselig, ist aber zum Glück nicht wahr. Dennoch ist eine Gürtelrose alles andere als harmlos. Und wird zunächst oft auch gar nicht als solche erkannt. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Symptome sofort abklären zu lassen.

 

Vor allem Ältere sind von Gürtelrose betroffen

Der schmerzhafte Ausschlag ist eine Spätfolge der Windpocken und kann bleibende Schäden hinterlassen, wird sie nicht rechtzeitig behandelt. Die Windpockenviren (gehören zur Gruppe der Herpesviren) nisten sich in Nervenzellen ein und können dort jahrelang schlummern. Sie werden wieder aktiv, wenn das Immunsystem durch Erkrankungen oder Belastungen sehr geschwächt ist – und verursachen dann eine Gürtelrose. Da unsere Abwehrkraft mit den Jahren nachlässt, sind vor allem Ältere betroffen. Doch auch bei jungen Menschen kann eine Gürtelrose durchaus ausbrechen. In seltenen Fällen tritt sie sogar mehrfach auf.

 

Was sind die Symptome einer Gürtelrose?

Zu den Symptomen gehören allgemeines Unwohlsein, Fieber und starke, meist einseitige Schmerzen. Zwei bis drei Tage darauf erscheinen Rötungen und Bläschen. Der Ausschlag breitet sich halbseitig am Rumpf, aber auch an den Armen, Beinen oder im Gesicht aus. Komplikationen können auftreten, wenn Nervenzellen von Auge oder Ohr befallen sind. Bei jedem zehnten Betroffenen werden die Nervenschmerzen zudem chronisch. Suchen Sie daher bei Verdacht umgehend den Arzt auf. Er verschreibt schmerz- und virenhemmende Medikamente. Bei direktem Kontakt mit dem Inhalt der Blässchen ist Gürtelrose ansteckend. 

 

Impfung gegen Gürtelrose

Für Menschen ab 50 ist ein Impfstoff zugelassen. Die Impfung senkt die Wahrscheinlichkeit, an Gürtelrose zu erkranken, um die Hälfte. Besonders für Personen ab 60 Jahren ist sie empfehlenswert. Bricht die Gürtelrose trotz Impfung dennoch aus, ist der Verlauf milder. Vorsicht: Akut an Gürtelrose Erkrankte können Windpocken übertragen!

Diese Themen dürften Sie ebenfalls interessieren:

 

Video: Drei Einsatzmöglichkeiten für Teebaumöl

 

 

Kategorien:
Plan International

Plan International

Mädchen brauchen unsere Hilfe - Mit einer Patenschaft können Sie helfen!

Holen Sie sich jetzt
Ihr HEFT im Abo
curablu
Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter!
Liebenswert Shop
Beliebte Themen
Copyright 2017 liebenswert-magazin.de. All rights reserved.