Über Nacht Gesünder mit dem richtigen Kopfkissen

Gesünder mit dem richtigen Kopfkissen
Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse in der Nacht und sollte sich deshalb auch ein individuelles Kissen aussuchen.
Inhalt
  1. Auf die Schlafposition kommt es an 
  2. Beratung vom Spezialisten
  3. Welches Kissen für welche Bedürfnisse?
  4. Auch im Urlaub gut schlafen
  5. Lavendel-Trick
  6. Das Kissen möchte gut gepflegt sein

Häufig Nackenschmerzen? Immer müde? Dann haben Sie vielleicht das falsche Kissen! Worauf Sie achten sollten.

Wer das optimale Kissen für seine Liegeposition gefunden hat, schläft besser, wacht frischer auf und hat mehr Energie für den Tag. Und wer fit ist, hat bessere Laune. Denn während des Schlafens laufen wichtige Verarbeitungs- und Reparaturprozesse in unserem Körper ab. Auch Muskeln und Gelenke entspannen sich. Das können wir gezielt unterstützen, indem wir unseren Körper richtig lagern.

 

Auf die Schlafposition kommt es an 

Eine Studie der TU Dortmund zeigt: Vier von fünf Frauen schlafen in Seitenlage, die wenigsten auf dem Bauch oder Rücken. Gut so! Die Forscher fanden nämlich auch heraus, dass sich die Seitenlage im Vergleich zur Rücken- und Bauchlage sogar als sehr gesund erweist. Denn das Gehirn kann sich besonders gut regenerieren. Damit steigern wir unsere Denkleistung und beugen Demenz vor. Nun brauchen Sie aber nicht gleich versuchen, Ihre Schlafposition zu verändern – jeder hat seine Vorlieben. Um das Optimum aus Ihrer persönlichen Position zu ziehen, hilft es aber schon, den Fokus auf das Kissen zu legen. Die meisten Menschen haben den Klassiker im Bett: das 80 x 80 cm-Kissen. Dabei ist diese Form gar nicht für uns geeignet, weil wir mit dem ganzen Oberkörper darauf liegen. Experten empfehlen deshalb ein Kissen in der Größe 40 x 80 cm. Der Vorteil: Hier ruht nur der Kopf auf dem Kissen, und die Schultern können in die Matratze sinken.

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Beratung vom Spezialisten

Ein gutes Kissen ist ergonomisch. Das bedeutet: Es stützt den Kopf, Nacken und Rücken ab.

Da jeder unterschiedliche körperliche Voraussetzungen und Liege-Vorlieben hat, gibt es keinen allgemeingültigen Rat im Hinblick auf Art der Füllung und Dicke des Kissens. Deshalb ist die Beratung in einem Fachgeschäft sinnvoll. In vielen Fällen bietet man Ihnen dort auch an, das Kissen einige Nächte zu Hause auszuprobieren, bevor Sie dann die Kaufentscheidung treffen.

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Welches Kissen für welche Bedürfnisse?

Experten sind sich einig: Unterschiedliche Schlafpositionen erfordern unterschiedliche Kissen. In der Seitenlage ist es wichtig, dass das Schulter-Hals-Dreieck ausgefüllt ist. Dazu sind meist dickere Kissen geeignet. Es kann auch sinnvoll sein, ein spezielles Seitenschläfer-Kissen zu verwenden. Durch seine längliche Form beugt es dem Durchhängen der Wirbelsäule in Seitenlage vor. Beim Schlafen auf dem Rücken darf das Kopfkissen die Nackenhöhle ausfüllen.

Auch hier gibt es spezielle Nackenkissen, die meistens einen Schaumstoffoder Latexkern haben. Sie halten den Kopf beim Schlafen mittig zum Körper, die Schulterpartie bleibt jedoch schön frei. Es kann allerdings bis zu einer Woche dauern, sich an eine solche Kissenform zu gewöhnen. Wer auf dem Bauch liegt, ruht besser auf einem flachen Kissen, um den Nacken nicht zu überdehnen. Wechseln Sie in der Nacht häufiger die Position, gibt es Kissen aus speziellem Schaumstoff, die sich der Schlafhaltung schnell und individuell anpassen.

 

Auch im Urlaub gut schlafen

Nehmen Sie doch einfach Ihr eigenes Kopfkissen auf die nächste Reise mit. So bleiben Sie auch im Urlaub voller Energie. Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn in fremden Betten sonst zunächst in einer "Habachtstellung" bleibt und sich die Muskeln nicht richtig entspannen können.

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Lavendel-Trick

Die ätherischen Öle der violetten Blüte wirken beruhigend auf die Nerven und erleichtern das Einschlafen. Einfach ein paar Tropfen Lavendelöl (Apotheke) aufs Kopfkissen geben.

Video: Frauen brauchen mehr Schlaf als Männer (Artikel wird unter dem Video fortgeführt)

 

Die Vorteile auf einen Blick

  • Schönere Träume
  • Entspannter Nacken
  • Mehr Energie
  • Stärkere Nerven
  • Aktivere Abwehr
 

Das Kissen möchte gut gepflegt sein

Den Bezug waschen? Selbstverständlich! Das Inlett wird dabei aber schnell vergessen. So bleibt’s hygienisch: Schütteln Sie das Kissen jeden Morgen kräftig auf, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Waschen Sie es alle drei Monate oder lassen Sie es professionell reinigen – je nach Füllung. Spätestens nach zwei Jahren darf dann aber ein neues her. Wer viel schwitzt, verwendet besser Kissen aus synthetischen Materialien. Diese können häufiger unkompliziert in der eigenen Waschmaschine gewaschen werden.

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