Expertenmeinung Durchfall von Antibiotikum: Das können Sie dagegen tun

Durchfall vom Antibiotikum: Was Sie dagegen tun können
Um die Einnahme von Antibiotikum kommt man manchmal nicht herum - damit einhergehen kann akuter Durchfall. Woran das liegt und wie Sie ihn bekämpfen.

Antibiotika sind in der Behandlung bakterieller Infekte sehr wertvoll. Allerdings treten nach der Einnahme häufig Durchfälle auf, die viele Patienten dazu bringen, die Mittel abzusetzen. Wir sprachen mit Dr. Wolfgang Grebe, Facharzt für Innere Medizin, über diese Problematik.

Herr Dr. Grebe, warum lösen Antibiotika Durchfälle aus?

Antibiotika haben einen Zweck: nämlich Bakterien zu vernichten. Dabei können sie aber leider nicht zwischen denen unterscheiden, die uns krank machen, und denen, die wir brauchen. Aus diesem Grund ist es leider unvermeidlich, dass auch jene "guten" Bakterien in Mitleidenschaft gezogen werden, die unsere Darmflora bilden und für eine geregelte Darmtätigkeit und ein funktionierendes Immunsystem notwendig sind. Wird die Darmflora gestört, kommt es zu Durchfällen, leichter Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Blähungen. Gerade Kinder sind häufig davon betroffen.

Was sollten Betroffene jetzt tun?

Sie sollten auf keinen Fall die Antibiotika absetzen! Denn die überlebenden Krankmacher können sich dann wieder ungehemmt vermehren. Nicht nur das. Sie können sogar Resistenzen bilden. Das heißt, der Wirkstoff wird nutzlos; eine neu aufflammende Infektion zu bekämpfen fällt dann viel schwerer.

 Video: Wie Sie ein Antibiotikum ganz ohne leidige Nebenwirkungen selbst herstellen (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

 

Helfen denn normale Durchfallmittel?

Eher weniger. Die meisten Wirkstoffe hemmen oder verlangsamen die Darmbewegungen. Dann aber bleiben viele Giftstoffe – die zum Beispiel aus den Stoffwechselresten abgetöteter Bakterien bestehen – im Körper, anstatt ihn schnellstmöglich zu verlassen.

Welche Therapie halten Sie stattdessen für sinnvoll?

Wenn Sie durch die Einnahme von Antibiotikum an Durchfall leiden, empfehle ich Arzneihefe (zum Beispiel Perenterol forte, 20 Kapseln um 9 Euro). Sie hat gleich mehrere Vorteile: Der Durchfall wird effektiv gestoppt, ohne die natürliche Darmbewegung zu beeinflussen. Außerdem ist Arzneihefe dafür bekannt, dass sie aus dem Bakterienstoffwechsel entstehende Gifte unschädlich macht und die körpereigene Darmflora nach Beendigung der Antibiotika-Therapie wieder nachhaltig stabilisieren kann. Hinzu kommt eine regenerierende Wirkung auf möglicherweise bereits geschädigte Darmzellen.

Kann ich solch ein Mittel nicht auch vorbeugend nehmen, um den Durchfall bei der Einnahme von Antibiotikum zu vermeiden?

Frühzeitig eingenommen, ist die Arzneihefe in der Lage, die Folgen der gestörten Darmflora auszugleichen und so nicht nur die antibiotikabedingten Schäden zu reduzieren, sondern auch dem Durchfall vorzubeugen. Sie schützt die Darmwand, regeneriert mögliche Zellschäden und neutralisiert darüber hinaus von Bakterien produzierte Gifte. Die Wahrscheinlichkeit, dass es während einer Antibiotika-Therapie zu Darmproblemen kommt, ist somit ganz erheblich reduziert. Zehn große Studien bestätigen die gute vorbeugende Wirkung des Wirkstoffs. In den USA und vielen Ländern der EU werden Präparate bereits routinemäßig begleitend zur Antibiotika-Behandlung eingesetzt.

Wie Arzneihefe Krankheiten vorbeugt

Durch die Einnahme von Arzneihefe unterstützen wir den Darm dabei, gesunde Bakterienkulturen zu erhalten oder wieder auf zubauen – und beugen so Allergien, Diabetes, krankhafter Gewichtszunahme und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen vor. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass die Darmbakterien bei der Entstehung dieser Krankheiten sowie von Darmkrebs eine entscheidende Rolle spielen.

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