Brustkrebs: Anzeichen, Diagnose & Behandlung Die wichtigsten Fragen zum Thema Brustkrebs

Inhalt
  1. Welche Therapie?
  2. Chemo – oder lieber nicht?
  3. Der beste Schutz?
  4. Vorbeugung: Das können Sie selbst tun

Was sind die besten Therapien bei Brustkrebs? Und wie kann ich mich schützen? Das sollten Sie wissen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsform bei Frauen – und trifft über 70.000 jährlich. Doch so groß der Schock bei einer Brustkrebs-Diagnose auch ist, hilft es zu wissen: Bei Früherkennung liegen die Heilungschancen heute bei 90 Prozent. Lesen Sie hier, wie Sie sich optimal schützen können und welche Behandlungsmethoden bei welcher Form der Erkrankung die beste ist.

Das interessiert Sie sicher auch:

Arzt spricht mit Krebspatient
Forscher fordern:

Krebs-Nachsorge soll ausgebaut werden

Krebstherapie bald mit magnetischen Mikromaschinen?
Neue Forschung

Krebstherapie bald mit magnetischen Mikromaschinen?

 

Welche Therapie?

Brustkrebs ist – so die wichtigste Erkenntnis der letzten Jahre – nicht gleich Brustkrebs. Unterschieden wird heute zum Beispiel eine aggressive und eine weniger aggressive Form. Nur Erstere bildet die gefürchteten Metastasen – 'streut' also im Körper. Dies ist aber nur bei einem Viertel der Tumoren der Fall. Alle anderen sind ungefährliche Zellanhäufungen, die sich unkompliziert entfernen lassen. Geprüft wird auch, ob der Brustkrebs auf Hormone reagiert. Diese Untersuchungen entscheiden dann über die Wahl der Therapie. Zwar wird fast immer operiert. Doch eine anschließende Chemotherapie ist nicht immer notwendig.

 

Chemo – oder lieber nicht?

Aufschluss hierüber gibt der EndoPredict-Test: Dieser neue Gentest identifiziert Frauen, die nach einer OP und Strahlen-Behandlung zu 96 Prozent keinen Rückfall erleiden werden. Die Kosten werden von einigen Krankenkassen (zum Beispiel Techniker Krankenkasse) übernommen. Sollte aber eine Chemotherapie notwendig sein, gibt es eine schonende Variante: Bei der Regionalen Chemotherapie (RCT) wird das Mittel nicht in den ganzen Körper geleitet, sondern nur in den Tumor, sein Umfeld und die Metastasen. Gesunde Organe bleiben verschont, es gibt kaum Nebenwirkungen. Bei hormonabhängigem Krebs kommt oft zusätzlich eine Anti-Hormon-Therapie zum Einsatz. Ihr Ziel ist, entweder die Produktion oder die Wirkung von tumorfördernden Hormonen zu mindern – und so auch das Krebs-Wachstum.

 

Der beste Schutz?

Trotz neuer Therapien gilt: Je eher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das Wichtigste dabei: die Selbstuntersuchung der Brust durch Abtasten. Dabei kommt es auf die richtige Technik an. Tipps dazu bekommen Sie bei Ihrer Frauenärztin. Diese sollten Sie einmal jährlich zur Vorsorge aufsuchen – für 15 Minuten, die sich bezahlt machen. Denn selbst millimeterkleine Tumoren und Krebs-Vorstufen lassen sich heute entdecken. So ist bei einer Mammografie, die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre empfohlen wird (Kassenleistung), zum Beispiel auch Micro-Kalk erkennbar: eine mögliche Krebs-Vorstufe. Trotzdem ist die Untersuchung nicht unumstritten, da Röntgenstrahlung bei empfindlichem Gewebe wie dem Brustgewebe zu Tumoren führen kann. Dies gilt aber vor allem für Frauen unter 30. Denn die Strahlungsempfindlichkeit der Brust nimmt mit dem Alter ab. Die Wahrscheinlichkeit, durch die Mammografie einen Nutzen zu haben, ist daher für eine 60-Jährige über tausendmal so hoch wie das Risiko, durch die Röntgenstrahlen zu erkranken.

So tasten Sie Ihre Brüste ab. Liebenswert
 

Vorbeugung: Das können Sie selbst tun

Fett richtig wählen

Sogenannte Transfettsäuren stehen im Verdacht, das Risiko für Brustkrebs zu erhöhen. Sie entstehen beim Erhitzen gehärteter Fette und finden sich in Frittiertem wie Pommes oder Donuts, aber auch in Fertigprodukten. Gut sind dagegen Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel aus Fisch, Olivenöl oder Avocado. Sie können sich hemmend auf das Wachstum von Tumoren auswirken.

In Bewegung sein

Auch in der kalten Jahreszeit gilt: dick einpacken und raus an die frische Luft. Denn schon ein flotter einstündiger Spaziergang pro Tag reicht aus, um unser Brustkrebsrisiko zu mindern – laut Studien um 14 Prozent.

Kohl essen

Brokkoli, Rosenkohl & Co sind hochwirksames Anti-Krebs-Lebensmittel. Optimal: Täglich eine Portion – sie senkt das Brustkrebs-Risiko um weitere 15 Prozent.

 

Quelle: Zeitschrift das neue 

Kategorien:
Jetzt Anspruch sichern!

Mit curablu bis zu 480 € sparen

Weil man im Pflegefall nichts zu verschenken hat – jetzt Anspruch auf Pflegehilfsmittel sichern!

Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter!
sport und bewegung sidebar
Fit bis ins hohe Alter
logo cafe meins
Kennen Sie schon das Café Meins?
entspannung sidebar
Gelassen bleiben
Beliebte Themen
neue technik sidebar
Seien Sie auf dem Laufenden
Copyright 2017 liebenswert-magazin.de. All rights reserved.