Plädoyer fürs Küssen Die Magie der Küsse

Küssen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Beziehung.
Leidenschaftlich küssen – wer würde das nicht gerne den ganzen Tag tun? Außerdem stärken Küsse die Partnerschaft.
Inhalt
  1. Wie eine feine Antenne
  2. Küssen: Der Kitt in der Partnerschaft
  3. Was beim Küssen im Körper passiert

20 Sekunden sind Minimum, sagen Experten: warum wir ausgiebiger und vor allem leidenschaftlicher küssen sollten ...

Haben Sie schon mal darauf geachtet, was mit Ihren Augen geschieht, wenn Sie Ihren Partner küssen? Die meisten Frauen schließen sie. Sie können ihn nicht mehr sehen. Das brauchen sie auch nicht, es würde sogar stören – nämlich jene Sinne, mit denen sie Wichtiges erfahren.

 

Wie eine feine Antenne

"Frauen leben eine andere Sexualität und auch Erotik als Männer", sagt die Bremer Kulturanthropologin und Sexualwissenschaftlerin Dr. Ingelore Ebberfeld. Ihre Forschungen zeigen: "Männer küssen in aller Regel mit Leidenschaft, wenn sie mehr wollen." Frauen dagegen nutzen den Kuss wie eine Antenne: "Das hilft ihnen anfangs bei der Wahl des richtigen Partners. Wenn der Geküsste gut schmeckt und riecht, heißt das, dass man genetisch gut zueinanderpasst."

Ob man sich dann auch vom Charakter her gut versteht, erfährt man aber erst im Laufe der Beziehung. Nach dem ersten Hormonsturm gewinnt das Lippenbekenntnis deshalb neue Bedeutung: "Daran, wie oft zwei sich küssen, sieht man, wie verliebt sie noch sind. Und Frauen fühlen sich durch das Küssen bestätigt: Ja, er liebt mich noch!"

 

Küssen: Der Kitt in der Partnerschaft

Natürlich stärken Küsse die Bindung. Damit sind aber nicht die ritualisierten Küsschen gemeint, zum Beispiel abends zur Begrüßung. Was spricht dagegen, den Liebsten öfter zu küssen – wenn einem gerade danach ist, ganz gleich in welcher Situation? Und küssen Sie lange und innig – Paartherapeuten empfehlen: mindestens 20 Sekunden.

Das lässt uns das Gefühl von Nähe und Vertrauen im wahrsten Sinne des Wortes neu erschmecken. Ganz wertvoll sind übrigens auch Handküsse: Sie zeugen von tiefem Respekt.

 

Was beim Küssen im Körper passiert

Wie ein Rausch: Inniges Küssen schüttet im Gehirn schmerzstillende und euphorisierende Endorphine aus – in gewaltiger Menge. "Küsse haben kurzfristig eine 200-mal stärkere Wirkung als Morphium", sagt Ingelore Ebberfeld. Beim Lippenkontakt verdoppelt das Herz die Schlagfrequenz.

Die Nebennieren setzen Adrenalin frei: Das steigert den Energieumsatz, der Körper verbraucht zum Beispiel mehr Fett. Zugleich wird die Haut intensiver durch blutet. Beim leidenschaftlichen Küssen entlassen zudem die Schweißdrüsen sexuell stimulierende Duftstoffe, sogenannte Pheromone.

VIDEO: Küssen ist gesund

 

Quelle: Tina

Kategorien:
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