Welche Rolle spielt die Seele? Die 7 häufigsten Auslöser für Rückenprobleme

Wir erklären die  7 häufigsten Auslöser für Rückenprobleme.
Rückenprobleme können die unterschiedlichsten Ursachen haben.

Jeden Zweiten trifft es mindestens einmal im Jahr – dies sind die sieben wichtigsten Gründe für Rückenprobleme.

Probleme im Job, eine Krise in der Familie, Dauerärger mit dem Nachbarn - gibt Dinge, die schwer auf unserer Seele lasten. Eine Folge davon sind Rückenprobleme; das belegen neue Studien. Warum das so ist und welche Schmerzauslöser Ärzte oft übersehen.

 

1. Sorgen lassen Muskeln verhärten

Seelische Probleme erhöhen die Grundspannung in unserer Muskulatur. Dadurch verhärten sie auf Dauer. Die Schmerzen, die wir dann spüren, bedeuten für den Körper zusätzlichen Stress – ein Teufelskreis.

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Was hilft?

Bei der sogenannten multimodalen Therapie behandeln Psychologen und Orthopäden gemeinsam den Rückenschmerz mit Übungen, Medikamenten und Entspannungstechniken.

 

2. Erwiesen: Wer rastet, der rostet

Bewegungsmangel und Fehlhaltung sind Gift für unseren Rücken. Die Muskeln erschlaffen und bauen sich ab, die Wirbelsäule wird nicht mehr ausreichend gestützt. Ein weiterer Effekt: Die schlechtere Durchblutung drosselt die körpereigene Schmerzlinderung.

Was hilft?

Kurzfristig können Massagen die Symptome verbessern. Langfristig ist ein gezielter Muskelaufbau mit mehr Bewegung notwendig. Ideal sind Nordic Walking, Fahrradfahren, Yoga.

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3. Rückenfeind Handy

Anderthalb Stunden beschäftigen wir uns durchschnittlich pro Tag mit dem kleinen Gerät. Das Problem: Die meisten von uns schauen zu oft auf das Handy herab. Durch den geneigten Kopf wirken etwa 27 Kilogramm extra auf unsere Halswirbelsäule. Verspannungen und Verschleiß der Bandscheiben sind häufige Folgen.

Was hilft?

Das Handy auf Augenhöhe halten oder nur den Blick (nicht den Kopf!) nach unten wandern lassen.

 

4. Falsche Ernährung übersäuert den Rücken

Essen wir oft Fleisch, Getreide oder Milchprodukte, werden zu viele Säuren im Körper eingelagert – unter anderem auch im Bindegewebe. Es verhärtet und verklebt mit den Muskelfasern, die es umhüllt. Da im Rücken einige der größten Muskeln unseres Körpers sitzen und das Gewebe mit besonders vielen Nervenenden durchsetzt ist, sind die Verhärtungen dort besonders schmerzhaft.

Was hilft?

Mehr basische oder neutrale Lebensmittel wie Gemüse, Salat und Obst essen.

 

5. Gereizter Magen, gereizter Rücken

"Selbst Ärzte denken viel zu selten an den Zusammenhang zwischen Rückenproblemen und dem Magen", sagt der Rückenspezialist Dr. Robert Hicks. Durch erhöhten Druck in der Magenmuskulatur verspannen sich auch die Rückenmuskeln – die Folge: Schmerzen.

Was hilft?

Pfefferminztee beruhigt und löst die Magenverspannungen.

 Auch ätherische Öle können helfen:

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6. Weitverbreitet: Vitamin-D-Mangel

Sind unsere Vitamin-D-Speicher leer, stellt sich eine Art Fehlfunktion in unseren Muskeln ein: Sie bekommen das Signal, sich anzuspannen und zu verkrampfen.

Was hilft?

Bei einem nachgewiesenen Mangel (Bluttest beim Arzt) sollten die Depots mit hochdosiertem Vitamin-D unter ärztlicher Anleitung aufgefüllt werden. Der generelle Tagesbedarf liegt bei 800 IE (internationalen Einheiten).

 

7. Nicht zu vergessen: die Handtasche

Tägliches Frauenproblem: Eine zu schwere Handtasche, die nur auf einer Seite getragen wird, führt zu Schiefhaltung und damit Schmerzen.

Was hilft?

Ausräumen! Belasten Sie Ihre Tasche mit maximal zehn Prozent des eigenen Körpergewichts und wechseln Sie regelmäßig die Trageseite.

 

Drei schnelle Übungen für einen gesunden Rücken

Entspannen

Im Vierfüßlerstand den Kopf hängen lassen, einen Buckel machen. Dabei ausatmen, Bauchnabel nach innen ziehen. Beim Einatmen die Wirbelsäule bis zum Hohlkreuz durchsacken und den Bauch hängen lassen. 2-bis 5-mal wiederholen.

Dehnen

Legen Sie sich rücklings auf eine Decke. Winkeln Sie die Beine an. Ziehen Sie die Knie vorsichtig mit den Händen zur Brust, so weit es schmerzfrei geht. Heben Sie den Kopf. Kurz verharren, dann Kopf und Beine behutsam ablegen. 3-bis 5-mal wiederholen.

Stärken

Auf den Rücken legen, die Arme eng am Körper, Füße aufgestellt. Das Becken heben, so weit es geht. Die Hände bei gestreckten Armen unterm Körper verschränken. Das Becken noch etwas weiter heben. Kurz verharren, dann entspannen. 3-bis 5-mal wiederholen.

Übungen mit einer Faszienrolle

Gegen Rückenprobleme kann der Einsatz einer Faszienrolle helfen. Diese bekommen Sie zum Beispiel auf Amazon. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie sie anwenden.

 

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Quelle: Fernsehwoche

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