Vorbeugen Das richtige Essen für Magen und Darm im Sommer

Das richtige Essen für Magen und Darm im Sommer
Was Sie bei diesen Köstlichkeiten beachten sollten, damit es Magen und Darm im Sommer gut geht, erfahren Sie hier.
Inhalt
  1. Durchfall
  2. Lebensmittelvergiftung
  3. Verstopfung
  4. Magenschmerzen
  5. Sodbrennen

Im Sommer kann Ihnen vieles auf den Magen schlagen, die Hitze, schwüles Wetter oder falsches Essen. Damit letzteres nicht zum Problem wird, zeigen wir Ihnen hier, was Sie beim Essen beachten sollten, damit es Magen und Darm gut geht. 

 

Durchfall

Gefahrenquelle: Auf ungewaschenem Obst und Gemüse lauern Bakterien. Vorsicht: In vielen südlichen Urlaubsländern hilft Waschen nicht, weil auch das Leitungswasser keimbelastet ist!

Vorbeugen: Informieren Sie sich in Ihrem Reisebüro über die Hygienestandards vor Ort. Wenn vom Trinken des Leitungswassers abgeraten wird, sollten Sie dies auch nicht zum Waschen Ihrer Nahrung verwenden: Essen Sie nur, was geschält oder gekocht werden kann. Wer sich zusätzlich schützen will, kann vorbeugend Arzneihefe einnehmen. Eine Studie der Universität Wien zeigte, dass damit das Durchfall-Risiko um bis zu 60 Prozent sinkt.

Behandeln: Die Erreger sollten ausgeschwemmt werden: Trinken Sie reichlich (zwei bis drei Liter) Mineralwasser oder Kräutertee. Mineralstoffverluste können Sie durch eine leichte Brühe oder Elektrolytpulver ausgleichen.

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Lebensmittelvergiftung

Gefahrenquelle: Bei Außentemperaturen von 20 Grad plus vermehren sich aggressive Erreger rasend schnell - vor allem in ungekühlten Lebensmitteln tierischer Herkunft (Fleisch, Eier, Milchprodukte). Gelangen sie in den Körper, können sie Bauchkrämpfe und Erbrechen auslösen.

Vorbeugen: Versuchen Sie, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Servieren Sie die Zutaten fürs Frühstück im Freien beispielsweise auf einer Kühlplatte. Verzichten Sie vollständig auf Speisen mit rohem Ei, etwa Tiramisu oder Mousse au Chocolat.

Behandeln: Wenn zum Durchfall starke Krämpfe oder Symptome wie Schweißausbrüche und Fieber hinzukommen, könnte eine gefährliche Lebensmittelvergiftung vorliegen. Rufen Sie einen Notarzt oder suchen Sie die nächstgelegene Ambulanz auf. Dort können die Krankheitserreger bestimmt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Video: Falls alle Vorsichtsmaßnahmen nicht geholfen haben, dann sehen Sie im Video, welche Hausmittel bei Verstopfung am besten wirken (Text geht unter dem Video weiter):

 
 

Verstopfung

Gefahrenquelle: Ungewohntes Essen, zu wenig Bewegung oder ein anderer Tagesrhythmus im Urlaub können den Darm aus dem Takt bringen.

Vorbeugen: Gehen Sie nach den Mahlzeiten jeweils 20 Minuten spazieren und trinken Sie mindestens zwei Liter Mineralwasser oder Saftschorle pro Tag. Das kurbelt die Darm-Aktivität an. Und tasten Sie sich langsam an exotische Gerichte heran - essen Sie anfangs möglichst Speisen, die den Ihnen bekannten ähneln.

Behandeln: Trockenfrüchte wie Pflaumen oder Feigen regen den Darm an: circa  fünf Stück gründlich kauen und zwei Gläser Wasser dazu trinken. Auch ein Teelöffel Olivenöl auf nüchternen Magen kann helfen.

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Magenschmerzen

Gefahrenquelle: Wenn es draußen heiß ist, locken kalte Drinks und üppige Eisbecher. Der große Temperaturunterschied reizt aber den Magen. Dann können die kühlen Getränke Beschwerden verursachen.

Vorbeugen: Verzichten Sie tagsüber möglichst auf Eiskaltes, lagern Sie Ihre Getränke bei Zimmertemperatur. Tipp: Es klingt seltsam, doch warmer Tee ist bei Hitze besonders bekömmlich und verhindert zudem übermäßiges Schwitzen.

Behandeln: Schonen Sie Ihren Magen ein paar Stunden lang - essen Sie kleine Portionen und nichts sehr Fetthaltiges. Pfefferminztee fördert die Verdauung, Kamillentee beruhigt den Bauch.

 

Sodbrennen

Gefahrenquelle: Bratwürste vom Grill, Nudelsalat mit Mayonnaise, fettige Soßen und kaltes Bier - was für uns ein Genuss ist, ist für den Magen und Darm harte Arbeit. Er kann auf zu deftiges Essen mit Schmerzen und saurem Aufstoßen reagieren.

Vorbeugen: Ergänzen Sie die Palette an Fleisch und Co durch Gemüse und Blattsalate. Trinken Sie zwischendurch immer mal ein Glas Wasser. Finger weg von Schnaps, er macht dem Magen zusätzlich zu schaffen!

Behandeln: Essen Sie nach der Mahlzeit eine Scheibe Weißbrot, denn die darin enthaltene Stärke bindet die Säure. Oder nehmen Sie ein Teelöffel Senf zu sich. Seine Öle regen die Fettverdauung an.

Quelle: Alles für die Frau 

Kategorien:
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