Inkontinenz Das hilft bei Blasenschwäche

Das hilft bei Blasenschwäche.
Blasenschwäche ist unangenehm und schränkt den Alltag stark ein - Sie können aber etwas dagegen tun.
Inhalt
  1. Wenn die Blase schwächelt
  2. Ein starker Beckenboden stützt auch die Blase
  3. Was unserer Blase guttut
  4. 3 schnelle Tipps gegen Blasenschwäche

Blasenschwäche kann viele Gründe haben - es gibt aber auch mindestens genauso viele Behandlungsarten. So stärken Sie Ihre Blase:

"Wo finde ich hier eigentlich die nächste Toilette?" – das ist eine zentrale Frage im Alltag vieler Frauen. Wenn sich die Blase meldet, muss es oft schnell gehen. Denn obwohl das kleine Organ bis zu 1500 Milliliter Flüssigkeit fassen kann, haben wir bereits ab 300 Millilitern einen starken Harndrang. Doch woran liegt es eigentlich, dass einige häufiger zur Toilette müssen als andere?

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Wenn die Blase schwächelt

Wer mehr als zehnmal pro Tag zum Wasserlassen geht, sollte einen Arzt aufsuchen – heißt es. Allerdings hängt unsere Toiletten-Frequenz auch davon ab, wie viel wir trinken und wie trainiert unsere Blase ist. Wer stets beim kleinsten Druck das stille Örtchen aufsucht, programmiert den Blasenmuskel darauf, schon bei geringen Mengen Urin Alarm zu schlagen. Es entwickelt sich eine Reizblase – mit dem Zwang, 20- bis 30-mal pro Tag zur Toilette zu gehen. Manchmal führt die überaktive Blase sogar zur sogenannten Schlüssel-Inkontinenz: Der Schlüssel steckt schon in der Haustür und doch schaffen wir es nicht, bis zum WC zu halten. Dann helfen therapeutische Maßnahmen wie ein Blasentraining, den normalen Toilettenrhythmus wieder zu erlernen.

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Ein starker Beckenboden stützt auch die Blase

Wer dagegen beim Niesen oder Springen ungewollt ein paar Tröpfchen verliert, leidet womöglich unter einer Belastungs-Inkontinenz. Geburten, eine Bindegewebsschwäche, Organsenkungen oder hormonelle Schwankungen der Wechseljahre können mit den Jahren die Bänder der Beckenbodenmuskulatur überdehnen. Der Blasenschließmuskel und die Harnröhre werden nicht mehr ausreichend im Becken gestützt – es fällt uns schwerer, den Urin zu halten. Ein gezieltes Beckenbodentraining oder der chirurgische Einsatz eines Blasenrings können in diesen Fällen jedoch Abhilfe schaffen – die Erfolgsquote dieses Eingriffs liegt bei 90 Prozent. Was übrigens viele unterschätzen: Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte oder psychischer Stress können die Entstehung einer Blasenschwäche fördern. Umso wichtiger ist es, unserem sensibelsten Organ etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

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Was unserer Blase guttut

Zitrusfrüchte unterstützen die tägliche Pflege der Blase. Sie wirken harntreibend und trainieren so den Blasenmuskel. Vitamin C bekämpft Keime in Blase und Harnröhre, das enthaltene Betacarotin stabilisiert die Schleimhaut an der Blasenwand. Gestresst wird das empfindliche Nervengewebe der Blase dagegen durch Kälte. Darum sollten wir Blase, Nieren und Füße auch bei milden Temperaturen schützen und stets auf warme Sitzflächen achten. Besonders wohltuend: wärmende Fuß- und Wannenbäder, deren Zusätze Sie sogar selbst herstellen können. Ansonsten freut sich das Organ, wenn wir viel trinken. So können sich Keime gar nicht erst festsetzen. Dafür sorgt auch ein Toilettengang unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr. Er kann verhindern, dass Bakterien in unsere Harnröhre aufsteigen.

 

3 schnelle Tipps gegen Blasenschwäche

  1. Neue Power atmen: Ob beim Warten an der Bushaltestelle oder einfach zwischendurch – mit einer einfachen Atemübung aus dem Yoga können wir unsere Beckenbodenmuskulatur im Alltag stärken. So geht’s: Mit der Einatmung den Beckenboden wie durch ein unsichtbares Band sanft vom Damm mit der Einatmung nach oben in Richtung Scheitel ziehen. Die Muskulatur anspannen, bis fünf zählen, ausatmen und entspannen.
  2. Hilfe durch Walken & Co.: Gerade Sportarten, die unsere Ausdauer trainieren (zum Beispiel Radfahren, Walken, Schwimmen oder Joggen), stärken gleichzeitig die Stützmuskulatur des gesamten Körpers – also auch jene von Rumpf und Beckenboden. Sie sind also ideal, um unser Risiko für Senkungserscheinungen zu reduzieren.
  3. Ohne Druck: Starkes Pressen auf der Toilette sollten wir grundsätzlich vermeiden. Beim Wasserlassen kann es verhindern, dass die Blase vollständig entleert wird – beim Stuhlgang führt es zu einer Überlastung der Beckenbodenmuskulatur. Besser: den Oberkörper leicht nach hinten lehnen und die Bauchmuskulatur einsetzen - so beugen Sie einer Blasenschwäche vor. 
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