Keine Ruhestörer Darum können Sie Hunde ruhig im Schlafzimmer übernachten lassen

Wenn Sie mögen, können Sie Ihren Hund ruhig im Schlafzimmer nächtigen lassen.
Ein Hund im Schlafzimmer ist keine Beeinträchtigung für Ihre Nachtruhe.

Ihrem Schlaf zuliebe wollen Sie Ihren Vierbeiner nachts nicht an Ihrer Seite schlafen lassen? Laut einer aktuellen Studie sind solche Sorgen unbegründet. Allerdings sollten Sie darauf achten, wo sich Ihr Hund aufhält.

Den geliebten Vierbeiner im Schlafzimmer übernachten zu lassen, ist für viele ein schwieriges Thema: Zum einen haben manche Haustierbesitzer Bedenken, dass sie schlecht schlafen könnten, wenn sich ihr Hund im gleichen Zimmer aufhält und er sich vielleicht auch ganz schön breit dort macht. Besonders bei Paaren kann es außerdem Konflikte geben, wenn der eine sich nicht von dem Vierbeiner trennen kann, der andere einen Hund aber partout nicht bei sich schlafen lassen will.

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Die Schlafdauer wird nicht beeinträchtigt

Eine Studie der US-amerikanischen Mayo Clinic dürfte diesem Zwist nun ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen: Demnach hat es keine negativen Auswirkungen auf den Schlaf, wenn ein Vierbeiner mit im Zimmer übernachtet. Vielmehr könnten manche Menschen sogar davon profitieren, wenn ihr haariger Liebling ganz nah bei ihnen ist.

"Wir fanden heraus, dass viele Trost und Geborgenheit sowie ein Gefühl von Sicherheit verspürten, sobald sie beim Schlafen Ihre Tiere bei sich hatten", so Ärztin und Schlafmedizinerin Lois Krahn. Eine mögliche Erklärung dafür sei, dass heutzutage viele Haustierbesitzer den ganzen Tag über nicht zu Hause seien und umso abends umso mehr Nähe zu Ihrem Vierbeiner bräuchten.

Sehen Sie hier, was Ihr Hund Ihnen mit seiner Körpersprache sagen will (Artikel geht unter dem Video weiter):

 

Für die Studie wurden 40 gesunde Erwachsene (zu 88 Prozent Frauen) ohne Schlafstörungen sowie deren Hunde beobachtet, die mindestens sechs Monate alt waren. Mensch und Tier trugen sieben Nächte lang einen Beschleunigungssensor, um Bewegungs- und Ruhephasen zu erfassen. Das Ergebnis: Frauchen beziehunsgweise Herrchen, die mit einem Hund im Schlafzimmer nächtigten, hatten eine gleichbleibend gute Schlafeffizienz - das heißt, der prozentuale Anteil der Schlafdauer an der für den Schlaf vorgesehenen Zeit war normal.

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Was Ihr Hund trotzdem nicht tun sollte ...

Einen Wermutstropfen hat diese Studie allerdings doch, denn diese Erkenntnis gilt nur, solange der Vierbeiner neben dem Bett bleibt. Kuschelte er sich mit unter die Decke, verschlechterte sich die Schlafqualität seines Herrchens beziehungsweise Frauchens. Heißt also: Im Schlafzimmer ist Bello herzlich willkommen, das Bett sollte allerdings besser tabu bleiben. Vielleicht ist das ja auch ein guter Kompromiss für nicht ganz so tiernärrische Partner.

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