Drei-Säulen-Programm Bauchschmerzen nach dem Essen: Mit diesen Tipps beugen Sie vor!

Bauchschmerzen vom Essen lassen sich vorbeugen.
Bauchschmerzen nach dem Essen können sehr unangenehm werden.
Inhalt
  1. Vor dem Hauptgericht Bitterstoffe verzehren
  2. Beim Essen ausreichend kauen
  3. Sanfte Helfer für die Verdauung
  4. Schlemmen, ohne zuzunehmen

Ausgiebige Schlemmerei kann auf den Magen schlagen und zu Bauchschmerzen nach dem Essen führen. Mit diesem Drei-Säulen-Programm beugen Sie Beschwerden vor.

Deftige Bratwurst und Bier oder Wein, saftiger Braten und Schokolade: Im Alltag werden wir ständig von vielen Leckereien verführt. Allerdings machen Zucker und fettiges Essen unserer Verdauung zu schaffen. Aber: Wenn Sie ein paar einfache Dinge beachten, halten Sie Ihren Bauch gesund und fit.

 

Vor dem Hauptgericht Bitterstoffe verzehren

Eine gute Verdauung ist jetzt, während der Erkältungssaison, besonders wichtig. Denn 80 Prozent der Abwehrzellen sitzen im Darm. Gerät die natürliche Darmflora aus der Balance, kommt es nicht nur zu Verstopfungen, Blähungen und Co., auch unser Immunsystem wird geschwächt. Wie wir das verhindern können? Ein Glas lauwarmes Wasser vor dem Essen regt die Verdauung an und beugt Verstopfungen vor.

Vor einem üppigen Hauptgang gibt es am besten einen Salat aus Rucola, Chicorée, Radicchio oder Endivien. Ihre Bitterstoffe regen schon beim ersten Kontakt mit den Geschmackssensoren der Zunge in Magen, Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse die Produktion von Verdauungssäften an. Zudem enthalten diese Salatsorten Inulin. Dieser Ballaststoff sorgt für eine gesunde Darmflora, sodass sich die guten Darmbakterien ansiedeln, die schlechten hingegen reduziert werden – eine wichtige Voraussetzung für ein starkes Immunsystem. Das Plus für Ihre Figur: Besonders Chicorée macht lange satt und hilft so beim Abnehmen.

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Beim Essen ausreichend kauen

Der Braten mit Klößen riecht so lecker, dass wir uns nicht beherrschen können und ihn viel zu schnell essen. Dabei beginnt die Verarbeitung der Nahrung bereits im Mund. Unser Speichel enthält Enzyme, die für den Abbau von Kohlenhydraten und Stärke wichtig sind. Deshalb der Tipp: Kauen Sie bewusst und intensiv. Denn wer lange kaut, schluckt weniger Luft und isst gleichzeitig deutlich langsamer. Zudem setzt das Sättigungsgefühl schneller ein – wir essen insgesamt also weniger, aber mit mehr Genuss.

Für viele gehört der kleine Verdauungsschnaps zu einem Festessen einfach dazu. Doch dessen verdauungsfördernde Wirkung ist bloß Einbildung. Im Gegenteil: Der Schnaps betäubt Nerven, die den Magen anregen. Dadurch kommt die Verdauung ins Stocken. Beschwerden vorbeugen lässt sich etwa, wenn Sie die Mahlzeit mit Kümmel würzen. Er macht durch seine verdauungsfördernde Wirkung nicht nur Kohl und Hülsenfrüchte bekömmlicher, er eignet sich auch als Würze für Fleisch, Saucen, Suppen, Gemüse, Käse und auch Salat!

Wer keinen Kümmel mag, kann auf Kräutertropfen aus der Apotheke oder Tees – zum Beispiel Angelikawurzel oder Fenchel – zurückgreifen. Sie regen nach dem Essen ebenfalls effektiv und schonend die Verdauung an.

 

Sanfte Helfer für die Verdauung

Wer an den Feiertagen dennoch über die Stränge geschlagen hat und seitdem unter Magenschmerzen leidet, dem hilft Ingwer. Die ätherischen Öle und Scharfmacher der Wurzel wirken krampflösend. Tipp: Ein einen Zentimeter langes Stück frischen Ingwer schälen und in Scheiben schneiden, mit 200 Milliliter kochendem Wasser überbrühen. Zehn Minuten ziehen lassen und am besten lauwarm trinken. Durchfall und Verstopfung kann mit einem probiotischen Joghurt vorgebeugt werden. Er stellt das Gleichgewicht der Darmbakterien wieder her. Tipp: Im Akutfall täglich 200 Milliliter probiotischen Joghurt essen, etwa mit etwas Obst zum Frühstück.

Sind Magen und Darm gereizt, hilft Pfefferminze. Sie lindert nicht nur Krämpfe, sondern mindert auch Blähungen und regt die Gallenproduktion und den Appetit an. Grund für diesen Effekt ist in erster Linie der Bestandteil Menthol. Er besitzt außerdem eine antibakterielle Wirkung und hemmt somit das Wachstum krank machender Keime im Darm. Für einen wohltuenden Tee vier bis sechs frische Minzblätter (alternativ zwei Teelöffel getrocknete Minze) in eine Tasse geben und mit heißem Wasser überbrühen. Zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, dann abseihen und lauwarm trinken.

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Schlemmen, ohne zuzunehmen

Feiertage sollten eine Ausnahme bleiben

Um wirklich ein Kilogramm Fett zuzunehmen, müsste man 7000 Kalorien zusätzlich aufnehmen. So viel essen die wenigsten innerhalb weniger Tage. TV-Arzt Dr. Carsten Lekutat: „Das Problem ist meist eher, dass man die weihnachtlichen Essensgewohnheiten auch nach dem Fest noch beibehält und so langfristig zu viele Kalorien zu sich nimmt.“ Das sieht man dann natürlich auf der Waage. Deshalb sollten die Feiertage tatsächlich als Ausnahme angesehen werden.

Unnötige Kalorien sparen

Achten Sie darauf, nicht ständig zwischendurch zu Süßigkeiten zu greifen. Nehmen Sie sich stattdessen zwei oder drei Stück und genießen Sie diese bewusst.

Bleiben Sie in Bewegung

Der gute alte Spaziergang nach dem Essen sollte ein fester Bestandteil des Alltags sein. Denn: „Durch das lange Sitzen verlangsamt sich der Stoffwechsel und der Energieverbrauch sinkt. Bereits 30 Minuten Bewegung zwischen oder nach den Mahlzeiten können dem entgegenwirken“, sagt TV-Arzt Dr. Lekutat. Extra-Tipp: Frühstücken Sie an den Tagen, an denen abends ein üppiges Mahl ansteht, nur frisches Obst. Die enthaltenen Ballaststoffe machen lange satt, haben aber kaum Kalorien. So fallen später die fettigen Beilagen in der Kalorientagesbilanz nicht mehr so stark ins Gewicht.

Quelle: Zeitschrift Fernsehwoche

Im Video: Der Löffel-Trick gibt Auskunft über Ihre Gesundheit

 

 

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